Ein Korrektor in der Schweiz hat es nicht nur mit der deutschen Sprache zu tun, sondern er kann auch Dokumente in Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch vorlegt bekommen.

Korrektorat in der Schweiz
-:) Korrektorat in der Schweiz

Nun wird kaum ein Korrektor sämtliche Sprachen so gut sprechen, dass eine fehlerfreie Korrektur durchzuführen wäre, aber es ist für den Korrektor schon durchaus hilfreich, mindestens zwei Sprachen perfekt zu beherrschen.

Hinzu kommt das so genannte Schweizerdeutsch, was nicht einheitlich ist, sondern je nach Stadt unterschiedlich durch Dialekte geprägt ist.

Es gibt zum Beispiel das Züricherdeutsch oder das Baselerdeutsch. Will der Korrektor beruflich erfolgreich sein, sollte er die Dialekte kennen und verstehen, sowie auch auf das Hochdeutsche anwenden können.

Denn es kann zum Beispiel sein, dass ein Text in einem Dialekt verfasst wurde oder zumindest Bestandteile eines Dialektes aufweist, aber eigentlich in der Hochsprache geschrieben werden soll.

Korektoren bekommen ihre Aufträge bevorzugt aus den Städten der Schweiz

Viele Korrektorate sind zum Beispiel in Genf zu finden, hier ist ohnehin der Dienstleistungssektor besonders stark ausgeprägt.
Aufträge aus der Wirtschaft kommen für Korrektorate in der Schweiz unter anderem auch aus den Städten Lausanne, Bern oder Basel.

Nicht zu vergessen natürlich Zürich, die Global City der Schweiz. Korrektoren bekommen hier in erster Linie Aufträge von Großbanken und Versicherungen, von Medienunternehmen und kulturellen Einrichtungen.



Für Korrekturen, die von Schweizer Unternehmen gefordert werden, werden meist Muttersprachler gesucht. Es wird davon ausgegangen, dass sie die Sprache am besten beherrschen, das gilt auch für Texte, die auf Deutsch verfasst wurden.

Die Korrektoren, die sich mit ihnen befassen, sollen ebenfalls Muttersprachler sein. Schließlich soll der Korrektor nicht nur den Wortschatz perfekt beherrschen, sondern auch die Rechtschreibung und Grammatik.

Je nach Größe der Stadt in der Schweiz haben sich natürlich unterschiedlich viele wirtschaftliche Unternehmen angesiedelt, die auch verschiedene Aufträge erteilen.

Für einen Korrektor kann es daher durchaus sinnvoll sein, sich in einer Großstadt niederzulassen, wie eben in Bern oder in Zürich.

In den kleineren Städten bekommen die Korrektoren zwar auch Aufträge, allerdings sind sie hier häufiger auf gute Werbung angewiesen.

Ihre gute Leistung muss sich herumsprechen, denn für sie geht einiges auf Empfehlung.

Wer völlig neu in der Branche ist, tut gut daran, sich nach Aufträgen in der Großstadt umzusehen.