Korrektorat in Genf

Korrektorat in der Schweiz
-:) Korrektorat in der Schweiz


Genf dürfte fast jedem bekannt sein als Heimat der Uhren.

Die wichtigsten Luxushersteller haben hier ihren Sitz, wie Rolex oder Baume & Mercier. Zudem haben viele weitere Unternehmen ihren Sitz – oder den Hauptsitz – in Genf.

Nach Zürich gilt Genf als der wichtigste Finanzplatz der Welt. Außerdem ist die Stadt eine Universitätsstadt. Die Universität Genf wurde bereits im Jahr 1559 gegründet.

In Genf haben viele internationale Organisationen ihren Sitz, wie die UNO oder die WHO.

Was lässt sich aus all dem nun in Bezug auf die Auftragslage eines Korrektors schließen?


Korrektoren haben in Genf mit Aufträgen aus allen Bereichen der Wirtschaft und der Medien zu rechnen.

So gehören Banken und Versicherungen zu wichtigen Auftraggebern, aber auch die internationalen Organisationen oder die verschiedenen Wirtschaftsunternehmen bringen ihre Unterlagen und Verträge zum Korrekturlesen an freiberufliche Korrektoren.


Prüfung für Korrektoren

Im Gegensatz zu Deutschland kann sich hier zwar auch jeder als Korrektor bezeichnen, allerdings gibt es in der Schweiz die Möglichkeit einer Prüfung für Korrektoren.

Sie haben damit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Kollegen, die mit ihrer Ausbildung vielleicht einst einen anderen Weg eingeschlagen haben und nun als Quereinsteiger Erfolg haben möchten.



Unter der Bezeichnung Korrekturlesen wird nun die Revision eines Textes verstanden.

Dieser wird hinsichtlich möglicher Fehler durchgesehen, welche dann auch gleich verbessert werden. Die Korrektur wird vor der Drucklegung vorgenommen.

Die Revision wird in einem gedruckten oder digitalen Dokument vorgenommen, wobei die Überprüfung auf Fehler in einem Manuskript auf Papier mit den richtigen Korrekturzeichen vorgenommen werden muss.

Diese Korrekturen müssen dann vom Autor eingearbeitet werden.

Weil diese Variante aber doch recht umständlich ist, hat es sich durchgesetzt, dass der Korrektor seine Änderungen gleich in das Manuskript einarbeitet.

Auch wenn häufig angenommen wird, dass das Korrekturlesen nicht nötig wäre, weil es schließlich Rechtschreibprogramme gibt, so wissen die Korrektoren doch um die Vielzahl der Fehler, die trotz der Rechtschreibkontrolle im Schreibprogramm des Rechners im Manuskript noch vorhanden sind.


Sprachlich und sachliche Richtigkeit von Texten

Der Korrektor bezieht in seine Kontrolle aber nicht nur die sprachliche Seite mit ein, sondern auch die sachliche Richtigkeit.

Eine inhaltliche Richtigkeit zu kontrollieren, gehört allerdings in das Ressort eines Lektors, ein Korrektor übernimmt diese Tätigkeit nicht